VIENNA INSURANCE GROUP – KRÄFTIGES ERGEBNISPLUS 2014

IR
14.04.2015
Ergebnisse
  • Gewinn (vor Steuern) steigt um 46,0 Prozent auf 518,4 Mio. Euro
  • Ergebnis pro Aktie wächst stark: Plus 75,5 Prozent auf 2,75 Euro
  • Combined Ratio signifikant auf 96,7 Prozent gesenkt
  • Prämien stabil bei 9,1 Mrd. Euro
Die Vienna Insurance Group profitiert von der Expansion in die CEE-Region. Im Jahr 2014 steuern die Konzerngesellschaften dieser Region nahezu zwei Drittel zum Konzernergebnis bei.
Peter Hagen CEO Vienna Insurance Group

Potentiale genützt – ertragreich und kapitalstark immer einen Schritt voraus

Im Geschäftsjahr 2014 erreichte der führende Versicherungskonzern Österreichs und der CEE-Region in einem herausfordernden Umfeld verrechnete, konsolidierte Prämien von 9,1 Mrd. Euro. Bereinigt um Währungseffekte verzeichnete der Konzern damit ein Plus von 0,9 Prozent bei den Prämien, obwohl die kurzfristigen Einmalerläge in Polen sowie die Portfolios in Italien und Rumänien im Zuge von Optimierungsmaßnahmen weiter zurückgingen.

Diese sehr gute Performance wird durch die deutliche Verbesserung der Combined Ratio um rd. 4 Prozentpunkte auf 96,7 Prozent unterstrichen; in der CEE-Region betrug die Combined Ratio sogar nur 93,4 Prozent.

Das Finanzergebnis des Konzerns betrug 1,1 Mrd. Euro, belastet von Wertberichtigungen bei den Hypo Alpe Adria / Heta Anleihen sowie ersten Effekten des aktuell niedrigen Zinsumfelds. Die Kapitalanlagen (einschließlich der liquiden Mittel) der Vienna Insurance Group beliefen sich am Ende des Geschäftsjahres 2014 auf 31,1 Mrd. Euro und wuchsen damit um 4,5 Prozent.

„Die Vienna Insurance Group profitiert von der Expansion in die CEE-Region. Im Jahr 2014 steuern die Konzerngesellschaften dieser Region nahezu zwei Drittel zum Konzernergebnis bei.“ Peter Hagen, CEO Vienna Insurance Group

Profitabilität im Fokus – positiv in allen Segmenten und Regionen

Es ist der Vienna Insurance Group gelungen, den Gewinn (vor Steuern) um 46 Prozent auf insgesamt 518,4 Mio. Euro zu steigern. Der CEE-Anteil am Ergebnis erhöhte sich auf rund 64 Prozent.

„Mit diesem ausgezeichneten Ergebnis im Jahr 2014 zählt die Vienna Insurance Group zu den drei ertragreichsten Unternehmen im österreichischen Leitindex ATX. Wir haben sehr erfolgreich an der Optimierung unseres Engagements auf vielen Märkten gearbeitet und sind hervorragend kapitalisiert. Mit dem Vorschlag zur Erhöhung der Dividende um 10 Cent auf 1,40 Euro je Aktie profitieren auch unsere Aktionäre von der positiven Entwicklung unseres Konzerns.“ Peter Hagen

Zum ersten Mal seit 2011 lieferten alle Geschäftsbereiche und Regionen wieder einen positiven Ergebnisbeitrag.

Das Ergebnis pro Aktie stieg eindrucksvoll um 75,5 Prozent auf 2,75 Euro. Positiv wirkte hier die bereits Ende 2013 mit der Emission einer Ergänzungskapitalanleihe gesetzte Maßnahme zur Optimierung der Kapitalstruktur des Konzerns.

Mit einem A+ Rating mit stabilem Ausblick von Standard & Poor‘s verfügt die VIG weiterhin über das beste Rating aller Unternehmen im ATX.

Ausgezeichnete Position in Österreich

Mit einem Marktanteil von rund 24 Prozent sind die Konzerngesellschaften der Vienna Insurance Group weiterhin unangefochten die Nummer 1 am österreichischen Versicherungsmarkt.

Die verrechneten Prämien erreichten in Österreich rd. 4,1 Mrd. Euro. In den Sachsparten wurde –  bereinigt um das Italiengeschäft der Donau Versicherung – ein Plus von 3,6 Prozent erwirtschaftet.

Besonders erfolgreich und vertriebsstark zeigte sich die Wiener Städtische Versicherung, die in der Lebensversicherung ein Plus von 5,3 Prozent erzielte und auch in den Sachsparten die Prämien um 3,8 Prozent steigerte.

Die s Versicherung behauptete sich als österreichischer Marktführer in der Lebensversicherung.

Mit 19 Prozent Marktanteil ist die VIG insgesamt die Nr. 1 in ihren Kernmärkten

25 Jahre nach dem Beginn der Expansion in die aufstrebende CEE-Region ist die Vienna Insurance Group Marktführer. Mit ihrem Weg des wertorientierten Wachstums hat die VIG ihre Position auch im Jahr 2014 weiter ausgebaut.

CEE – starke Präsenz, kräftige Gewinnentwicklung

Die Tschechische Republik wies mit 178 Mio. Euro konzernweit den höchsten Gewinn (vor Steuern) aus. In Rumänien gelang mit einem Gewinn (vor Steuern) von 6 Mio. Euro die Rückkehr in die Gewinnzone.

Die Länder Polen (+9,8 Prozent) und die Slowakei (+7,6 Prozent) sowie die Übrigen Märkte (+5,4 Prozent) lieferten 2014 Rekordergebnisse.

Nummer 1 am stärksten CEE-Markt Tschechische Republik

Die Prämienentwicklung verzeichnete in der CEE-Region ebenso positive Tendenzen. In lokaler Währung stiegen die Prämien in der Tschechischen Republik um 1,3 Prozent. Mit einem Anteil von 18,7 Prozent an den Konzernprämien ist das Land der größte CEE-Markt der VIG. Gemeinsam sind die tschechischen Konzerngesellschaften mit 33,7 Prozent Marktanteil die Nummer 1 am Versicherungsmarkt. Darüber hinaus wurde die bereits bisher sehr gute Combined Ratio noch weiter auf den historisch besten Wert von 86,2 Prozent gesenkt.

Slowakei zeigt Ergebnisstärke

Die slowakischen VIG-Konzerngesellschaften setzten ihren auf Profitabilität fokussierten Kurs im Geschäftsjahr 2014 fort. Der Gewinn (vor Steuern) stieg um 7,6 Prozent sehr deutlich und die Combined Ratio wurde auf ausgezeichnete 91,3 Prozent gesenkt. Mit einem Marktanteil von 33,6 Prozent ist die Vienna Insurance Group weiterhin mit Abstand der Nummer 1 Versicherer auf diesem Kernmarkt des Konzerns.

Erfolge im polnischen KMU-Geschäft

Am polnischen Markt erreichte die Vienna Insurance Group – bereinigt um die kurzfristigen Einmalerläge – ein Plus von 7,9 Prozent. Einen Erfolg verzeichnete die polnische Compensa im KMU-Bereich. Da mehr als 25 Prozent dieser Betriebe in Polen nicht ausreichend versichert sind, setzte die Compensa mit innovativen Versicherungsprodukten auf dieses Marktpotential. Der Erfolg der verstärkten Vertriebsinitiativen zeigte sich in einem Anstieg der Prämien im KMU-Segment um rund 35 Prozent.

VIG in Rumänien auf gutem Weg

Die laufenden Restrukturierungen sowie die zuletzt verbesserte Marktsituation haben die Vienna Insurance Group in Rumänien in die Gewinnzone zurückgeführt. Im Zuge dieser nachhaltigen Umstrukturierungen der Portfolios wurde auch ein Rückgang der Prämien bewusst in Kauf genommen. Trotzdem blieb der Konzern mit einem Marktanteil von 19,5 Prozent weiterhin Marktführer auf dem rumänischen Versicherungsmarkt. Die Combined Ratio wurde massiv gesenkt, lag aber immer noch über der 100 Prozent-Marke.

Rekordergebnis und dynamisches Wachstum in den Übrigen Märkten

Mit ihrer umsichtigen und ergebnisorientierten Zeichnungspolitik erzielte die Vienna Insurance Group in den Übrigen Märkten auf lokaler Basis ein zweistelliges Prämienplus von 14,5 Prozent. Dabei sind die Zuwächse im Baltikum (+22,8 Prozent) sowie Ungarn (+15,6 Prozent) und Albanien (+40,4 Prozent) herausragend. Darüber hinaus erreichte die VIG in den Übrigen Märkten einen Rekordgewinn (vor Steuern) von 51,7 Mio. Euro.

Group Embedded Value unterstreicht Wertsteigerung

Der nach internationalen Richtlinien berechnete Embedded Value setzt sich aus dem Nettovermögen der Vienna Insurance Group sowie dem aktuellen Wert der zukünftigen Erträge aus dem bestehenden Versicherungsbestand der Lebens- und Krankenversicherung zusammen und wurde von B&W Deloitte GmbH, Köln, zertifiziert.

Die Nachhaltigkeit des Versicherungsgeschäfts der Vienna Insurance Group spiegelt sich darin wider, dass der Group Embedded Value (nach Steuern) zum Stichtag 31. Dezember 2014 trotz des niedrigen Zinsumfelds um 2,0 Prozent auf 6,11 Mrd. Euro (angepasster Wert 2013: 5,99 Mrd. Euro) gesteigert wurde. Die Neugeschäftsmarge in CEE erreichte mit 6,5 Prozent wieder einen internationalen Spitzenwert.

Ausblick 2015

Für 2015 ist es weiterhin erklärtes Ziel der Vienna Insurance Group, stärker als der Gesamtmarkt zu wachsen. In Hinblick auf das aktuell niedrige Zinsumfeld ist für das Jahr 2015 von einem Rückgang im ordentlichen Finanzergebnis auszugehen, der aus heutiger Sicht durch die angestrebte Verbesserung des versicherungstechnischen Ergebnisses nicht überkompensiert werden kann. Höhere Kapitalerträge durch höhere Risiken in der Veranlagung anzustreben, kommt für den Konzern auch zukünftig nicht in Frage. Die Vienna Insurance Group bleibt ihrer risikobewussten und konservativen Veranlagungsstrategie treu.

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