Vienna Insurance Group fusioniert Konzern­gesellschaften in Kroatien

IR
11.12.2017
Mergers & Acquisitions

Stärkung des Bankversicherungsvertriebs als Zielsetzung

Der kroatische Bankenversicherer Erste osiguranje wird unter Vorbehalt der Zustimmung der lokalen Behörden voraussichtlich Ende April 2018 mit der Wiener osiguranje verschmolzen. Die Vienna Insurance Group (VIG) setzt damit auch in Kroatien auf die Nutzung der Stärken beider Marken unter einer Gesellschaft zum Ausbau des Bankversicherungsgeschäfts.

Bündelung der Ressourcen und Kompetenzen

Nach Ungarn, der Slowakei und Österreich wurde in den Aufsichtsratsgremien nun auch grünes Licht für die Verschmelzung der kroatischen Konzerngesellschaften der VIG gegeben. Wie für die vorangegangenen Entscheidungen gilt auch für Kroatien, dass die geplante Forcierung des Bankversicherungsgeschäfts mit Fokus auf die Nichtlebens- und Krankenversicherung in der Zusammenlegung der Gesellschaften gesehen wird. „Der größte Nutzen für Kunden, Bank und Versicherung ist durch die Bündelung der Ressourcen und Kompetenzen zu erzielen. Auch in Kroatien wird die Bankversicherungsmarke für die Kunden der Erste Group-Tochtergesellschaft weitergeführt“, erklärt Prof. Elisabeth Stadler, CEO der Vienna Insurance Group.

VIG ist viertgrößter Versicherer in Kroatien

Die Vienna Insurance Group ist seit 1999 auf dem kroatischen Versicherungsmarkt präsent. Der Startschuss für das Bankversicherungsgeschäft mit dem Kooperationspartner Erste Group geht in Kroatien auf das Jahr 2005 zurück. Mit einem Marktanteil von 8,5 Prozent ist die VIG der viertgrößte Versicherungskonzern im Land. Die Vienna Insurance Group strebt an, in Kroatien mittelfristig einen Marktanteil von zumindest zehn Prozent zu erlangen. In den ersten drei Quartalen 2017 erwirtschafteten die zwei kroatischen VIG-Gesellschaften ein Prämienvolumen von rund 77 Mio. Euro und einen Gewinn (vor Steuern) von rund 6 Mio. Euro. Die Combined Ratio der VIG in Kroatien lag im dritten Quartal 2017 bei 99,3 Prozent.

29.11.2017 Vienna Insurance Group in den ersten drei Quartalen 2017: Nächster Artikel