Vienna Insurance Group im 1. Quartal 2011 auf Kurs:

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17.05.2011
Ergebnisse

 

  • Konzernprämien um 2,9 Prozent auf über 2,6 Mrd. Euro gewachsen
  • Steigerung Gewinn (vor Steuern) um 7,0 Prozent auf 142,8 Mio. Euro
  • Kräftiges Wachstum in der Lebensversicherung außerhalb Österreichs

„Die Geschäftszahlen für das 1. Quartal 2011 unterstreichen unsere Einschätzung im Hinblick auf das Prämienwachstum im laufenden Jahr“, so Dr. Günter Geyer, CEO der Vienna Insurance Group. „Es präsentiert sich ein differenziertes Bild, das unseren Erwartungen entspricht. Im Nicht-Lebensbereich konnten wir eine deutliche Steigerung erzielen, während in der Lebensversicherung ein Rückgang zu verzeichnen war. Dies ist auf die Ausweitung der gesetzlichen Mindestbindefrist für Einmalerläge in Österreich zurückzuführen. Sehr eindrucksvoll ist hingegen der Trend in der Lebensversicherung in vielen CEE-Ländern.“

I. WESENTLICHE KONZERNDATEN FÜR DAS 1. QUARTAL 2011 IM ÜBERBLICK (nach IFRS)
Die Vienna Insurance Group erzielte im 1. Quartal 2011 insgesamt 2,6 Mrd. Euro verrechnete (konsolidierte) Prämien und damit ein Plus von 2,9 Prozent gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres.

Der Konzerngewinn (vor Steuern, konsolidiert) belief sich im 1. Quartal 2011 auf 142,8 Mio. Euro. Dies entspricht einer deutlichen Steigerung von 7,0 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode.

Die Combined Ratio des Konzerns nach Rückversicherung (ohne Berücksichtigung von Veranlagungserträgen) lag im 1. Quartal 2011 bei 97,8 Prozent – nach 98,4 Prozent für das Jahr 2010.

Die Kapitalanlagen des Konzerns betrugen zum 31. März 2011 28,2 Mrd. Euro, das Finanzergebnis belief sich auf insgesamt 253,2 Mio. Euro.

II. KONZERNDATEN NACH SEGMENTEN 1. QUARTAL 2011 (konsolidiert)

Schaden/Unfallversicherung
Im Bereich der Schaden/Unfallversicherung wurden insgesamt Prämien von 1,5 Mrd. Euro verrechnet, das entspricht einer Steigerung von 6,1 Prozent.

Lebensversicherung
Die Konzerngesellschaften der Vienna Insurance Group erwirtschafteten im Segment Lebensversicherung Prämien von mehr als 1,0 Mrd. Euro. Bei der laufenden Prämie konnte eine kräftige Steigerung von 5,9 Prozent erzielt werden, während im Einmalerlagsbereich – vor allem durch die gesetzliche Änderung der Mindestbindefrist in Österreich – ein Rückgang von 10,6 Prozent zu verzeichnen war.

Krankenversicherung
In der Sparte Krankenversicherung verzeichnete die Vienna Insurance Group mit verrechneten Prämien von 92,3 Mio. Euro eine Steigerung von 8,8 Prozent, die zu einem wesentlichen Teil auf die Konsolidierung der georgischen Konzerngesellschaften begründet ist.

III. KONZERNDATEN NACH REGIONEN 1. QUARTAL 2011 (konsolidiert)

Österreich
Die Konzerngesellschaften der Vienna Insurance Group in Österreich erzielten im 1. Quartal 2011 verrechnete Prämien von 1,3 Mrd. Euro (minus 1,3 Prozent). In der Schaden/Unfallversicherung stiegen die verrechneten Prämien um 6,1 Prozent auf insgesamt 651,5 Mio. Euro. In der Lebensversicherung wurde ein Rückgang der Prämien von 9,3 Prozent auf insgesamt 546,0 Mio. Euro verzeichnet, dies ist auf die gesetzliche Änderung der Mindestbindefrist für Einmalerläge zurückzuführen.

Der Gewinn (vor Steuern) belief sich im 1. Quartal auf 78,8 Mio. Euro und stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode deutlich um 12,2 Prozent.

Die Combined Ratio verbesserte sich auf sehr gute 94,0 Prozent.

Tschechische Republik
Mit einer Steigerung von 13,2 Prozent erzielten die Konzerngesellschaften in der Tschechischen Republik verrechnete Prämien von 514,3 Mio. Euro.

Im Bereich Nicht-Leben betrugen die verrechneten Prämien 287,0 Mio. Euro (plus 0,7 Prozent). In der Lebensversicherung wurden die verrechneten Prämien um hervorragende 34,2 Prozent auf insgesamt 227,3 Mio. Euro sehr deutlich gesteigert.

In der Tschechischen Republik sind die Konzerngesellschaften der Vienna Insurance Group nach dem 1. Quartal 2011 mit einem Marktanteil von 33,3 Prozent die Nummer 1 am Versicherungsmarkt. Die Vienna Insurance Group ist damit sowohl im Bereich Nicht-Leben (36,6 Prozent) als auch in der Lebensversicherung (29,5 Prozent) der Marktführer.

Der Gewinn (vor Steuern) stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode um erfreuliche 30,6 Prozent auf 41,1 Mio. Euro.

Die Combined Ratio lag bei ausgezeichneten 94,5 Prozent.

Slowakei
Die Konzerngesellschaften in der Slowakei steigerten die verrechneten Prämien um 3,7 Prozent auf 188,6 Mio. Euro.

Mit einem Plus von 1,8 Prozent wurden im Segment Nicht-Leben verrechnete Prämien von 103,4 Mio. Euro erzielt. In der Lebensversicherung wurde ein kräftiges Wachstum von 6,3 Prozent auf verrechnete Prämien von 85,2 Mio. Euro verzeichnet.

Die Konzerngesellschaften der Vienna Insurance Group bauten den Marktanteil auf 33,5 Prozent aus und festigten damit die Position als Nummer 1 auf dem slowakischen Versicherungsmarkt.

Der Gewinn (vor Steuern) belief sich auf 17,5 Mio. Euro. Im Vergleich zur Vorjahresperiode wurde ein erfreulich kräftiger Anstieg um 73,3 Prozent verzeichnet.

Die Combined Ratio belief sich auf 96,4 Prozent.

Polen
Mit einer kräftigen Steigerung von 46,3 Prozent erwirtschafteten die Konzerngesellschaften der Vienna Insurance Group verrechnete Prämien von 258,6 Mio. Euro.

In Bereich Nicht-Leben stiegen die verrechneten Prämien um 20,1 Prozent auf 162,0 Mio. Euro. Mit einem deutlichen Plus von 131,0 Prozent wurden in der Lebensversicherung verrechnete Prämien von 96,6 Mio. Euro erwirtschaftet.

Der Gewinn (vor Steuern) stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode um mehr als ein Drittel auf insgesamt 9,6 Mio. Euro.

Die Combined Ratio konnte um fast 7 Prozent-Punkte gesenkt werden und lag nur mehr knapp über 100 Prozent.

Rumänien
Die rumänischen Konzerngesellschaften verzeichneten im 1. Quartal 2011 verrechnete Prämien von insgesamt 144,5 Mio. Euro (minus 2,0 Prozent).

Im Bereich Nicht-Leben wurde ein Rückgang der verrechneten Prämien auf 117,4 Mio. Euro – bedingt durch die Umstrukturierung des Portfolios – verzeichnet. In der Lebensversicherung wuchsen die verrechneten Prämien um 4,3 Prozent auf 27,1 Mio. Euro.

Im 1. Quartal 2011 wurde ein Verlust von 5,0 Mio. Euro ausgewiesen.

Die Combined Ratio lag bei sehr unbefriedigenden 110 Prozent.

Übrige Märkte
Das Segment Übrige Märkte umfasst die Länder Albanien, Bulgarien, Deutschland, Estland, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Mazedonien, Serbien, Türkei, Ukraine, Ungarn und Georgien.

Im Bereich Nicht-Leben wurden die verrechneten Prämien kräftig um 15,5 Prozent auf 146,9 Mio. Euro gesteigert, während in der Lebensversicherung ein Rückgang auf 60,8 Mio. Euro zu verzeichnen war. In diesem Segment erzielten die Konzerngesellschaften der Vienna Insurance Group verrechnete Prämien von 212,7 Mio. Euro.

Der Gewinn (vor Steuern) belief sich auf 0,7 Mio. Euro.

Die Combined Ratio lag bei knapp über 100 Prozent.

IV. AUSBLICK
Das Management der Vienna Insurance Group bekräftigt den bereits im Jänner gegebenen Ausblick und erwartet einen Zuwachs beim Gewinn (vor Steuern) von rund zehn Prozent und einen Anstieg der Prämien im niedrigen Prozentbereich. Darüber hinaus hat sich der Konzern das Ziel gesetzt, die Combined Ratio auf rund 97 Prozent zu senken. Dies setzt voraus, dass es zu keiner deutlichen Verschlechterung der wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen und zu keiner dramatischen Entwicklung bei den Schäden aus Naturkatastrophen kommt.

Downloads
12 VIG 1. Quartal 2011
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12 Praesentation VIG Q1 2011 DE
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12 VIG Q1 2011 Cz
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